WM-Konzert mit Youssou N'Dour und Wir sind Helden23.06.2006 09:06 Berlin - Zahlreiche Stars aus Afrika und Deutschland werden beim offiziellen Konzert des Fußball-Weltverbandes FIFA am 7. Juli auf der Fan-Meile in Berlin auftreten. Dazu gehören die deutschen Sänger und Bands Xavier Naidoo, Wir sind Helden und Die Fantastischen Vier, teilte die FIFA mit.
Aus Afrika werden namhafte Künstler und Bands wie Youssou N'Dour, Angelique Kidjo, Ivete Sangalo, MC Solaar oder Freshly Ground erwartet. Aus Jamaika ist zudem das Kommen des Reggae-Stars Sean Paul angekündigt. Das für Besucher kostenlose Konzert zwei Tage vor dem WM-Finale steht unter dem Motto «Fußball für eine bessere Welt - von Deutschland nach Südafrika». Dort findet 2010 die nächste WM-Endrunde statt. Der südafrikanische Ministerpräsident Thabo Mbeki wird zusammen mit FIFA-Präsident Joseph Blatter zuvor an der Präsentation des Programms «Afrikas Erbe» im Berliner Tempodrom teilnehmen. Zu den prominenten Gästen werden auch einige der größten afrikanischen Fußballer wie George Weah, Abedi Pelé, Roger Milla und Lucas Radebe teilnehmen. Der Höhepunkt der Zeremonie wird die Enthüllung des offiziellen Emblems für die WM 2010 in Südafrika sein. Diese Feier markiert den Start der Reise von Deutschland und Europa nach Südafrika und Afrika. In den kommenden vier Jahren sollen einige Projekte dafür sorgen, dass sich die erste WM auf afrikanischem Boden positiv und nachhaltig auf den Kontinent auswirkt. Organisiert wird das Konzert am Brandenburger Tor von FIFA und der Stadt Berlin gemeinsam. «Mit dem Konzert wollen wir eine Brücke zwischen Deutschland und Südafrika schlagen», sagte Michael Donnermeyer, Sprecher der Berliner Landesregierung. Die Fan-Meile, die bisher von 3,5 Millionen Menschen besucht wurde, sei dafür der ideale Ort. «Die Bühne steht genau dort, wo die Mauer gewesen ist», sagte Donnermeyer, «und 16 Jahre nach ihrem Fall sehen wir dort wieder viele Bilder der Freude.» Das FIFA-Konzert wird um 18.00 beginnen und soll bis ungefähr 01.00 Uhr dauern. Fernsehsender aus 70 Ländern wollen das Konzert übertragen. |
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