Black Eyed Peas räumen bei American Music Awards ab22.11.2006 11:11 Los Angeles - Die kalifornische HipHop-Band Black Eyed Peas hat bei den American Music Awards die meisten Trophäen abgeräumt.
Das Quartett wurde am Dienstagabend in Los Angeles als beste Gruppe in den Sparten Rap/HipHop und Soul/Rhythm & Blues sowie für das beste Rap-Album («Monkey Business») ausgezeichnet. Zwei Trophäen holten sich die Red Hot Chili Peppers als alternative Künstler und beste Pop/Rock-Band. Auch Soul-Diva Mary J. Blige, Kelly Clarkson und das Country-Trio Rascal Flatts nahmen je zwei Preise in Empfang. Pop-Sängerin Mariah Carey war die große Verliererin der Gala, die live im US-Fernsehen übertragen wurde. Sie war mit drei Nominierungen, darunter als beliebteste Künstlerin in den Sparten Pop/Rock und Soul/Rhythm & Blues, gestartet, ging am Ende aber leer aus. Schon im vergangenen Jahr war der erwartete Preisregen ausgeblieben, als sich Carey bei vier Nominierungen nur eine Trophäe sichern konnte. «Das bedeutet mir viel mehr, als ihr euch vorstellen könnt», sagte der Sänger und Oscar-Gewinner («Ray») Jamie Foxx über den Preis in der Sparte bester Soul/R&B-Künstler. Shakira gewann die Trophäe als beste Latina-Künstlerin, Eminem wurde zum besten Rap/HipHop-Sänger gekürt. Wie viele andere Preisanwärter glänzte auch der Rapper durch Abwesenheit bei der Musik-Show, die sich nicht mit den bedeutenderen Grammys messen kann. So bedankten sich die Black Eyed Peas und Red Hot Chili Peppers via Satellit aus Costa Rica und London für ihre Preise. Für eine Überraschung sorgte der Auftritt tief dekolletierten Britney Spears, die Mary J. Blige auf der Bühne eine Trophäe überreichte. Gwen Stefani meldete sich nach ihrer Babypause mit einem Song von ihrem neuen Album «The Sweet Escape» zurück. Die Musik- Veteranen Lionel Richie und Barry Manilow erhielten stürmischen Applaus. Auch Snoop Dogg, Beyoncé Knowles und Nelly Furtado machten bei der Show mit. Bei den American Music Awards werden in acht Sparten, von Pop/Rock bis Latin Music, insgesamt 20 Trophäen vergeben. Dahinter steht die amerikanische Musikindustrie, die die Nominierungen nach dem Verkaufserfolg bestimmt. Die Gewinner werden durch eine Umfrage unter 20 000 Musikfans ermittelt. |
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