Blumfeld lösen sich auf23.01.2007 15:01 Hamburg - Die Hamburger Band Blumfeld löst sich nach sechzehn Jahren auf. Dies gab der Autor, Sänger und Gitarrist Jochen Distelmeyer in Absprache mit den übrigen Bandmitgliedern Andre Rattay (Schlagzeug), Vredeber Albrecht (Keyboards) und Lars Precht (Bass) auf der Homepage der Band bekannt. Im April gehe die Band zum letzten Mal auf Tour.
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums «Ich-Maschine» im Jahr 1992 zählte Blumfeld zu den wichtigsten Vertretern der so genannten Hamburger Schule. Mit Alben wie «L'Etat Et Moi» (1994) oder «Old Nobody» sorgte die Formation um Mastermind Distelmeyer stets für Diskussionen. Der Bandname stammt aus einer Erzählung von Franz Kafka, entsprechend anspruchsvoll kommen auch die deutschen Songtexte von Blumfeld, allesamt aus der Feder von Distelmeyer, daher. Auch am letzten Album «Verbotene Früchte» von 2006 schieden sich die Geister. «'Verbotene Früchte' ist das Wichtigste, das Tröstlichste und das Herrlichste, was einem in diesem Jahr passieren kann, jubelte der Kritiker von «Spiegel online», während andere das Album mit Songs wie «Der Apfelmann» oder «Kleines Lied» in seiner scheinbar naiven Naturseligkeit eher peinlich fanden. Eins ist sicher, Blumfeld sorgten immer für Gesprächsstoff. |
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