Herbert Grönemeyer hat noch immer Lampenfieber16.05.2007 09:05 Berlin - Popstar Herbert Grönemeyer («Mensch») hat kurz vor Auftakt seiner Konzerttournee am Dienstagabend in Berlin einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Bei einer Talkrunde im Renaissance- Theater plauderte er über sein Leben als Sänger, sein Elternhaus, die Liebe zur Musik, das Verhältnis zu Texten, über Knie-Operationen und Konzertrituale. Er habe Lampenfieber, erzählte der 51-Jährige, der auf der Tour sein neues Album «12» im Gepäck hat. «Es wird im Alter immer schlimmer.»
Gelächter erntete Grönemeyer, als er dem Publikum verriet, warum er früher so laut gesungen hat: Das habe daran gelegen, dass es damals keine Knöpfe im Ohr gab und er gegen die Musik angeschrien habe. «Jetzt höre ich mich selbst.» Zum Auftakt des Abends setzte sich der Musiker an den Flügel und sang ein Lied aus einer Gluck- Oper. Zu Hause spielt Grönemeyer seine eigenen Lieder nie, wie er sagt. Auch sich selbst im Film «Das Boot» oder auf Konzert-DVD zu sehen, mag der Musiker nicht. «Wie ich ausseh allein schon!» Die Fans im Theater waren von dem gut aufgelegten Sänger und der unterhaltsamen Runde mit «Zeit»-Journalist Christof Siemes begeistert. Bei Grönemeyers Stadientournee geht es weniger intim, dafür spektakulärer zu: Bereits im März waren 800 000 Karten verkauft. Auftakt ist am 24. und 25. Mai in Leipzig. Danach spielt Grönemeyer auch im Berliner Olympiastadion (13.6.). |
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