Bushido verteidigt geplanten Auftritt in Berlin20.08.2007 17:08 Berlin - Der umstrittene Rapper Bushido (28) hat mit Unverständnis auf Kritik an seinem geplanten Berliner Konzert gegen Gewalt reagiert. Sein Plattenlabel «ersguterjunge» verbreitete ein Interview, in dem Bushido seinen Kritikern vorwirft, mit Verbots-Forderungen lediglich von eigener Unfähigkeit ablenken zu wollen.
«Ich bin eben in den Köpfen mancher Menschen dieser böse Rapper, der die Gedanken unserer Kinder verseucht», zitierte das Label den Rapper. Ihn störe die Kritik an seinen Texten nicht. «Wenn Politiker ihrem Volk einreden wollen, dass ich die Quelle allen Übels bin, nur damit sie besser schlafen können, bitte schön», hieß es. Bushido soll am 25. August am Brandenburger Tor bei einem Konzert gegen Gewalt an Schulen auftreten. Kritiker werfen ihm vor, seine Texte seien schwulen- und frauenfeindlich. Auch die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hatte erklärt, Bushido sei als Botschafter gegen Gewalt «völlig ungeeignet». Bushido gehört ebenso wie Sarah Connor, Gentleman, Monrose, LaFee, Mia. und US5 zu den Musikern, die bei dem Konzert zum Ferienende für ein gewaltfreies neues Schuljahr werben wollen. Die Veranstaltung ist Teil einer vor eineinhalb Jahren begonnenen Aktion der Zeitschrift «Bravo», die sich für mehr Toleranz einsetzt. |
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