Stereophonics stellen neues Album live vor16.09.2007 17:09 Hamburg - Fünfzehn Jahre Bandgeschichte, vier Nummer-Eins-Alben und unzählige Top Twenty-Singles: Die Erfolgsbilanz der Stereophonics ist beeindruckend. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Kelly Jones, Richard Jones und Stuart Cable erstmals nach längerer Anlaufzeit 1997 auf der Bildfläche erschienen sind, als die Britpop-Welle über Großbritannien wütete.
Mit dem neuem Schlagzeuger Javier Weyler an Bord kehren die Stereophonics jetzt wieder zurück zu ihren Wurzeln: Sie spielen wieder auf den kleinen Bühnen, um ihr mittlerweile sechstes Studioalbum, «Pull The Pin», das Ende September erscheinen soll, live anzutesten. Mit dem neuen Albumtitel orientiert sich das Trio ebenfalls an der Vergangenheit. «Der Grund warum wir die CD «Pull The Pin» genannt haben ist, dass dies früher immer ein Spruch war, wenn uns etwas egal war», verriet Sänger Kelly Jones der BBC. «Ich denke, dass die neuen Stücke die ausgefeiltesten seit «Performance And Cocktails» sind.» Und tatsächlich kommen die Songs von «Pull The Pin» mindestens genauso gut an wie die alten, wie sich am 13. September im restlos ausverkauften Hamburger Knust zeigte. «Daisy Lane» und «My Friends» fügten sich nahtlos in die Setlist der Waliser ein: Bodenständiger, kompromissloser Rock mit theatralischen Momenten, wie sie auch schon von den ganz großen Hits der Band bekannt sind. Die wohl bekanntesten Songs «Devil» und «Dakota» begeisterten das Publikum, aber auch die ruhigeren Töne beherrschten die Stereophonics perfekt. Zur ersten Zugabe erschien Frontmann Kelly Jones nur mit Akustikgitarre und sorgte mit dem wunderschönen «Maybe Tomorrow» für Gänsehautstimmung. Die Ballade «It Means Nothing», die aktuelle Single, bestach vor allem durch Jones' Reibeisenstimme unterstützt von einer auffälligen Leadgitarre. Bass und Schlagzeug wurden bewusst minimalistisch gehalten. Nach zwei Stunden ehrlicher Rockmusik versprach Jones dem Publikum: «Im Februar kommen wir wieder, dann spielen wir drüben im Stadion.» Doch zuerst geht's zurück in die Heimat, wo tausende Fans sehnsüchtig darauf warten, mehr von «Pull The Pin» zu hören. |
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