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«Back To Basics» in Sydney: Christina Aguilera auf DVD


14.02.2008 14:02

Hamburg - Fast neun Monate war Christina Aguilera unterwegs, um in über 70 Shows ihr drittes Album «Back To Basics» auf einer großen Welttournee live vorzustellen. Dabei machte der platinblonde Superstar im Juli 2007 auch in Australien Station.


Christina Aguilera

Christina Aguilera bei einem Auftritt in Bangkok.

Auf der DVD «Back To Basics: Live And Down Under» lässt sich sehen, was Xtina in Sydney gemacht hat. Groß ist der Jubel, als sie die neun Stufen der hell erleuchteten Showtreppe herabsteigt. Auf beiden Seiten der riesigen Bühne stapeln sich die Musiker einer Big Band, und die Sängerin zeigt sich im strahlendweißen langen Hosenanzug mit Hut von der eleganten Seite - vorbei scheint die Zeit des obszönen «Vamps» in Strapsen und High-Heels: Aguilera versprach ihren Fans, zu den Wurzeln des Pop zurückzukehren.

So beginnt das Konzert wie eine Galashow mit großem Fernsehballett. Die Musiker legen sich mit Saxofon und Posaune ins Zeug. Doch ihr Kostüm beim ersten Song «Ain't No Other Man» sollte das einzige mit langen Hosenbeinen sein. In den folgenden eineinhalb Stunden tritt «Dirrty» Christina in gewohnt-gewagten Outfits vor die jubelnde Menge.

Musikalisch hat sich die 27-Jährige entwickelt. Sie zitiert Jazzelemente, Blues, Reggae - das Konzert lebt von den Musikern, denen die Sängerin mit ihrer enormen Stimmkraft Paroli bieten kann.

Optisch am eindrucksvollsten zeigt sich die Show bei dem Song «Slow Down Baby», der mit rhythmisierten, avantgardistischen Schwarz-Weiß-Streifen, die sich langsam von der Videoleinwand lösen, aufgepeppt wurde und Christina Aguilera zum integrativen Bestandteil eines konstruktivistischen Kunstwerkes werden lassen.

Höhepunkt des Konzertes aber ist die Präsentation ihrer damals aktuellen Single «Hurt». Mit goldener Schleppe sitzt Aguilera allein auf einem Kneipentisch und erfüllt den Konzertsaal ganz mit ihrer Stimme. Begeisterung bei den Zuschauern löst auch die viertelstündige Zugabe mit ihrem alten Hit «Beautiful» aus. Mit «Fighter» gelingt ihr schließlich ein rockiges und an Lichteffekten knalliges Finale, bis sie nach 90 Minuten detailverliebter und perfekt durchchoreographierter Show im Bühnenboden verschwindet.

 
 
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