Roger Cicero führt seinen Erfolg auf Big Band zurück13.03.2008 11:03 München - Der Jazzmusiker Roger Cicero führt einen Großteil seines Erfolges auf seine Big Band zurück. «Ich fühle mich als Speerspitze eines wahnsinnig guten Teams, das immer hinter mir steht», sagte der 37-Jährige in München bei der Verleihung des Fred-Jay-Preises.
«Ich habe wirklich die beste Band der Welt!» Cicero und seine Big Band bekamen die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Engagement für deutschsprachige Liedtexte. «Die Qualität seiner Band und vor allem das Timbre seiner Stimme haben mich unheimlich beeindruckt», sagte Jazz-Kollege Klaus Doldinger in seiner Laudatio. «Er hat es geschafft, mit seiner Musik ein großes Publikum zu erreichen.» Cicero lobte den Einsatz der Organisatoren für Musik in deutscher Sprache. «In unseren Landen gehört deutschsprachige Musik noch nicht lange so zum guten Ton dazu.» Anschließend spielte er einige seiner Songs, darunter auch «Frauen regier'n die Welt», mit dem er im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest angetreten war. Der Fred-Jay-Preis wird jährlich an Musiker oder Komponisten vergeben, die mit deutschen Texten Erfolge feiern und damit für diese Art Pop-Musik werben. Der Preis erinnert an den Textdichter Fred Jay («Es fährt ein Zug nach Nirgendwo», «Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben») und wurde von dessen Witwe ins Leben gerufen. Unterstützt wird er von der Verwertungsgesellschaft GEMA. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören Rosenstolz, Peter Maffay, Xavier Naidoo, Silbermond und Nena. |
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