BBC muss sich für Madonnas Flüche entschuldigen10.04.2008 11:04 London - Zum ersten Mal in seiner Geschichte muss sich der Fernsehsender BBC öffentlich für unfeine Flüche von Stars wie Madonna und Phil Collins entschuldigen. Eine entsprechende Auflage wurde der traditionsreichen Anstalt nach britischen Zeitungsberichten von der Regulierungsbehörde für die Funkmedien (Ofcom) erteilt. So war die US-Popkönigin Madonna auch bei der BBC zu erleben, wie sie Zehntausende im Wembley-Stadion mit den Worten «Come on, motherfuckers!» aufrief, durch kräftiges Füßestampfen ihre Unterstützung für den Umweltschutz zu bekunden. Auch «F-Wort»-Auftritte von Ricky Gervais und Razorlight-Sänger Johnny Borrell fand die Behörde anstößig. Etwa 100 Zuschauer hatten sich beschwert, dass in sechs Live-Sendungen der BBC von Rock- und Popmusikern «höchst anstößige Worte» gebraucht wurden - darunter das «F-Wort» in verschiedenen Varianten, einschließlich der Formulierung «Motherfucker». Die Sittenwächter kritisierten die BBC dafür, dass die beanstandeten Live-Programme nicht zeitversetzt und mit entsprechender Zensur ausgestrahlt wurden. Zugleich wurde die Sendeanstalt von Ofcom verdonnert, die Rüge öffentlich zu verlesen. |
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