Laith Al-Deen ist nostalgisch28.05.2009 18:05 Frankfurt/Main Popmusiker Laith Al-Deen («Bilder von dir») hört auch in digitalen Zeiten noch gern Kassetten. «Ich habe vier Schuhkartons voller Kassetten», sagte der 37 Jahre alte Popsänger der dpa in Frankfurt. «Manchmal mache ich mir einen schönen langen Nachmittag und höre mir diese alten Sachen an.» Auf den Kassetten habe er früher vor allem Schallplatten von Freunden oder Musik aus Radiosendungen aufgenommen. Auch Hörspiele seien dabei. Außer seinen Kassetten besitze er allerdings auch rund 1500 CDs, berichtete der Deutsch-Iraker. «Da ist auch viel Seltsames dabei», gestand Al-Deen, der gerade Coverversionen von Lieblingsliedern aus seiner «20-jährigen musikalischen Vergangenheit» auf dem Album «Session» veröffentlicht hat. «Session» sei entstanden, weil er einfach Lust gehabt hätte, Stücke aufzunehmen, die er liebt und mit denen er aufgewachsen sei, bekennt Al-Deen. Außerdem wolle er seine Fans auch seine unbekannteren Seiten zeigen: «Es gibt noch so viel mehr, das ich mag, und das möchte ich die Leute wissen lassen», meint der «Volksmusiker für den Bereich Pop», wie er sich einmal bezeichnete. Und Laith Al-Deen mag Sting («If I Ever Lose My Faith In You»), Suzanne Vega («Luka»), die Nationalgalerie («Evelin»), Bruce Springsteen («I'm On Fire») oder Seal («Prayer For The Dying»), der einer seiner großen Vorbildern ist. Auf seiner Tournee im Oktober werde er ein «Fifty-Fifty-Programm» aus englischsprachigen Coversongs und seinen eigenen deutschsprachigen Liedern präsentieren, kündigte er an. |
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