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Großer Ansturm beim Montreux Jazz Festival


19.07.2009 13:07

Montreux - Mit einem fulminanten Doppelkonzert hat US- Musiker Prince am Samstag das 43. Montreux Jazz Festival beendet. Mit mehr als 230 000 Besuchern insgesamt wurden die Erwartungen der Veranstalter an das 15-tägige Festival übertroffen.


Jeff Beck beim Jazz-Festival in Montreux

Der britische Gitarrist Jeff Beck auf der Bühne der Miles Davis Halle beim 43. Montreux Jazz Festival.

Im vergangenen Jahr waren es 220 000 gewesen. Über 90 000 Eintrittskarten wurden verkauft, die restlichen Besucher verteilten sich auf die freien Konzerte der rund 100 Bands. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen, sagte Mathieu Jaton. Allein zum Konzert von Wyclef Jean zeigten sich rekordverdächtige 25 000 Menschen im Laufe des Tages.

Zu den Prince-Konzerten am Samstag kamen jeweils 4000 Fans. Das Publikum war von den Auftritten des 51-Jährigen, den bisher einzigen in Europa, begeistert. Begleitet wurde Prince im Auditorium Stravinski von Rhonda Smith, Renato Net, John Blackwell und Morris Hayes. Während seines ersten Konzerts jammte Prince ausgiebig über seine Klassiker der 90er Jahre.

Die diesjährige Ausgabe des Festivals weise auch künstlerisch eine erfolgreiche Bilanz vor, hieß es von Seiten der Organisatoren. Während der 15 Festivaltage habe es viele Highlights gegeben, etwa die Hommagen an Island Records und Chris Blackwell, die Welturaufführung des Pianoprojekts von Herbie Hancock und Lang Lang oder die «American Night» mit Steely Dan, Dave Matthews Band und Chickenfoot.

Nicht fehlen durften die unzähligen Jam-Sessions von B.B. King, George Benson, George Duke oder Solomon Burke. «Die künstlerische Freiheit und die Anwesenheit vieler Musikerkollegen machen aus dem Montreux Jazz ein einzigartiges Festival», erklärten die Veranstalter.

 
 
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