3500 Fans bei Scorpions im früheren Todesstreifen26.07.2009 13:07 Hötensleben - «Wind Of Change» am früheren Todesstreifen: Die Scorpions haben am Samstagabend 3.500 Fans an die frühere deutsch-deutsche Grenze in Hötensleben (Sachsen-Anhalt) gelockt. Mit ihrem Konzert ging das zweitägige Festival «Rock am Denkmal» zu Ende, zu dem rund 6500 Besucher kamen, wie Organisator Thomas Malcher am Sonntag der dpa sagte. In dem Song «Wind Of Change» beschreiben die Scorpions den «Wind des Wandels», der vor rund 20 Jahren durch Europa zog und zum Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs führte. Am Freitag standen Manfred Manns Earth Band («Blinded By The Light»), The Sweet («Fox On The Run»), Slade («My Oh My») und The Rubettes («Sugar Baby Love») auf der Bühne in Hötensleben. Im kommenden Jahr soll die einstige Grenze wieder zur Kulisse für Konzerte werden - zum 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Diesmal war der 20. Jahrestag des Mauerfalls der Anlass. Am Grenzdenkmal Hötensleben nahe Helmstedt sind dank des Engagements einer Bürgerinitiative noch Sperranlagen der DDR-Grenzer erhalten, darunter Mauern, Zäune, Panzersperren und Wachturm. Das Gelände gehört zur nahe gelegenen Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Das 6,5 Hektar große Areal liegt an der heutigen Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. |
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