Berlin Music Week sucht neue Geschäftsmodelle06.09.2010 16:09 Berlin (dpa/bb) - Die Suche nach neuen Geschäftsmodellen für die Musik im Netz steht im Blickpunkt der ersten Ausgabe der Berlin Music Week. Zum Auftakt traf sich die Branche am Montag zum Kongress All2gethernow (bis 11. September). Wie die Medien beschäftigt sich auch die Musikbranche mit der drängenden Frage, wie sich Musik im Internet finanzieren lässt. «Wir haben exakt das gleiche Problem», sagte Produzent Tim Renner (Motor Entertainment). Der Ex-Universal-Chef warb dafür, noch mutiger auf Märkte im Netz zu setzen. Gemeinsam mit seinem Bruder schreibt Renner gerade an einem Buch mit dem Titel «Digital ist besser». Internetunternehmer Conrad Fritzsch (Tape.tv) plädierte auf dem Podium in der Kulturbrauerei dafür, noch bessere Bezahlmöglichkeiten im Netz zu entwickeln und nicht Apple mit dem iTunes-Angebot das Feld zu überlassen. Am Mittwoch meldet sich auch die Messe Popkomm zurück, die 2009 ausgefallen war. Sie ist ausgebucht, aber eine Nummer kleiner: 470 Aussteller sind bei auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof dabei. Zu Beginn der Messe startet Songwriter Samuel Harfst den Versuch, mit dem längsten Straßenmusik-Konzert der Welt ins Guinness Buch der Rekorde einzuziehen. Erstmals gibt es auf der Messe einen Publikumstag. Ende der Woche steigt das Berlin Festival mit Konzerten unter dem Vordach des Flughafens und in zwei Hangars. |
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