Udo Lindenberg: Schaumwein im Palais Schaumburg14.04.2005 08:04 Bonn - Schaumwein im Palais Schaumburg gab es am Mittwochabend für den Kanzler und den Künstler. Gerhard Schröder (SPD) eröffnete im früheren Kanzleramt die Ausstellung «Udo Lindenberg - Bilder und Zeichnungen».
Auf zwei Etagen werden die eher politischen Bilder und Zeichnungen aus den Sammlungen «Checkpoint Udo - Seine Ständige Vertretung» und «Die Zehn Gebote» gezeigt. Bis zum 24. April bieten das Haus der Geschichte und die Stadt Bonn Führungen an. Eine umfassendere und für die große Öffentlichkeit gedachte Lindenberg-Ausstellung beginnt am 29. April im Haus der Geschichte. Schröder würdigte neben den musikalischen Erfolgen insbesondere das politische Engagement Lindenbergs. Provokativ kommentiere er gesellschaftliche Fragen, Ost und West, Natur- und Umweltzerstörung. Besonders hob er die von Lindenberg 2000 angeschobene Musikerinitiative «Rock gegen rechte Gewalt» hervor. Mit seiner Gullystimme sei er den Gesang angegangen, sagte Lindenberg selbst. Gesangsunterricht habe er nie gehabt. So sei das auch mit der Malerei. Der Düsseldorfer Kunstprofessor Markus Lüpertz, der die Laudatio hielt, habe ihm geraten, bei seinem unkultivierten Strich zu bleiben. «So entsteht Lindiismus», rief Lindenberg den rund 200 Eröffnungsgästen zu. |
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