Konzertveranstalter verklagt Modern Talking auf Schadenersatz07.06.2005 15:06 Bautzen - Ein Konzertveranstalter will von den Sängern der früheren Pop-Gruppe Modern Talking Schadenersatz für ein im September 2001 ausgefallenes Konzert in Hoyerswerda. Der Veranstalter fordert nach Angaben des Landgerichts Bautzen gut 156 000 Euro von Dieter Bohlen und Thomas Anders.
Das Gericht will den Zivilstreit am 29. Juli verhandeln. Die inzwischen zerstrittenen Musiker müssen allerdings nicht persönlich zur Verhandlung erscheinen. Das für den 1. September 2001 geplante Konzert von Modern Talking war wenige Stunden vor Beginn abgesagt worden. Anders hatte später als Begründung ausstehende Gagen und Honorare für die Band und die Technik angeführt. Die vereinbarten Gelder sollen nur zum Teil gezahlt worden sein, sagte ein Gerichtssprecher. Auch eine letzte Frist wenige Stunden vor dem Konzert hatte der Veranstalter verstreichen lassen. Strittig zwischen den Beteiligten ist bislang auch, ob die Musiker letztlich das Konzert absagten oder eine beteiligte Technikfirma. Der Konzertveranstalter aus Hoyerswerda sieht sich seinerseits mit finanziellen Forderungen von Ticketverkäufern konfrontiert, die die Karten der Fans für das Konzert zurückgenommen hatten. Darüber soll bereits in der kommenden Woche verhandelt werden. Anders und Bohlen, die mit Modern Talking eine der erfolgreichsten deutschen Pop-Gruppen überhaupt gebildet hatten, haben sich inzwischen im Unfrieden getrennt. Der Streit der beiden Musikern beschäftigt Gerichte. |
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