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musiknews  
 

Pink Floyd für Live-8-Konzert wieder vereint


13.06.2005 09:06

London - Pink Floyd, eine der größten Rockgruppen aller Zeiten, wird bei dem von Bob Geldof initiierten Live-8-Konzert für Afrika auf der Bühne stehen. David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright wollen bei dem Musikspektakel am 2. Juli im Londoner Hyde Park das erste Mal seit 1981 wieder gemeinsam auftreten, wie die Organisatoren mitteilten.


Roger Waters

Roger Waters beim Start seiner Deutschlandtournee im Mai 2002 in Erfurt.

Die Band hatte einen legendären Ruf durch Alben wie «Dark Side Of The Moon» (1973). «Wie die meisten Menschen möchte ich alles tun, um die G8-Staats- und Regierungschefs zu großen Anstrengungen zu überreden, um die Armut zu bekämpfen und die Hilfe für die Dritte Welt zu erhöhen», sagte Gilmour. Der frühere Streit in der Gruppe sei in diesem Zusammenhang so unbedeutend, dass es der Mühe wert sei, sich für dieses Konzert wieder zu vereinen. An dem Popkonzert werden zahlreiche Stars wie Madonna, U2 oder Paul McCartney auftreten.

Der britische Rockstar Bob Geldof hatte bereits vor 20 Jahren das weltweit übertragene «Live-Aid»-Konzert zur Bekämpfung des Hungers in Afrika organisiert. Mit dem jetzigen Konzert vor dem Gipfeltreffen der sieben führenden Industrienationen und Russland (G8) in Schottland Anfang Juli will Geldof Druck auf die Politik ausüben und erhofft sich Beschlüsse zur Verdoppelung der Entwicklungshilfe und gerechtere Handelsbedingungen für arme Länder.

 
 
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