Rapper Bushido soll gegen Kaution aus Haft entlassen werden17.08.2005 16:08 Linz - Der deutsche Rapper Bushido (26), der in Österreich wegen Verdachts der schweren Körperverletzung in Untersuchungshaft sitzt, soll gegen eine Kaution von 100 000 Euro entlassen werden. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz der Nachrichtenagentur APA und bestätigte damit einen Bericht der Jugendzeitschrift «Bravo». Dem Musiker aus Berlin wird vorgeworfen, gemeinsam mit zwei Leibwächtern einen 20-jährigen Linzer zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi heißt, bestreitet die Vorwürfe. Er soll in Untersuchungshaft bleiben, bis die Kaution hinterlegt wird. Nach Angaben von Passanten soll Bushido den 20-Jährigen attackiert haben, weil der ihn verdächtigte, die Reifen seines Autos zerstochen zu haben. Der Musiker und seine zwei Leibwächter sollen den Linzer mit Tritten gegen den Kopf und den Körper angegriffen haben. Der Mann wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma sowie einer Gehirnblutung in der Intensivstation einer Linzer Klinik behandelt. Den Angaben zufolge ist er mittlerweile außer Lebensgefahr. Im Fall einer Verurteilung drohen Bushido zwischen ein und fünf Jahre Gefängnis. Trägt das Opfer Folgeschäden davon, könnte die Haftstrafe bis zu zehn Jahren betragen. |
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