Jonny Lang singt mit Gottvertrauen den Blues15.01.2007 12:01 Hamburg - Dass man schon ordentlich gelebt haben muss - mit viel Schmerz und Pein beim Zug durch die Gosse -, um den Blues zu spüren, ihn zu spielen und zu singen, ist ein altes Klischee, das Mitte der 90er Jahre nicht zuletzt von drei blutjungen Musikern ausgehebelt wurde.
Wie aus dem Nichts tauchten drei Teenager in den USA unabhängig voneinander beinahe zeitgleich auf und wurden umgehend als «Blues-Wunderkinder» gefeiert. Anfangs schlug Johnny Lang, Kenny Wayne Shepherd und «Monster» Mike Welch viel Skepsis entgegen, sie würden von den Musikmedien über Gebühr gefeiert. Inzwischen haben sich alle drei längst etabliert und werden auch von ihren älteren Kollegen geschätzt und gewürdigt. Johnny Lang ist vielleicht der Populärste der drei. Er spielte bereits mit den Rolling Stones, Aerosmith, B.B. King und Jeff Beck, und wurde von Blues-Altmeister Buddy Guy als wichtiger Bewahrer des Blues gelobt. Das Magazin «Newsweek» setzte ihn einst gar auf die Liste der vermutlich 100 einflussreichsten Amerikaner des nächsten Jahrtausends. |
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