Eels: Immer noch in der Hölle08.02.2010 15:02 Hamburg - Wer da geglaubt hatte, dass Mark Oliver Everett (44) sich mit seiner Autobiografie «Glückstage in der Hölle» allen Kummer von der Seele geschrieben hätte, sieht sich getäuscht. Der eigenbrötlerische Kauz hat unter seinem Bandnamen Eels mit «End Times» ein todtrauriges Album aufgenommen, das von Schmerz, Leid und Verlust geprägt ist und vom Ende einer Liebe erzählt. Wieder ein Versuch, der Hölle mit Hilfe der Musik zu entkommen. Es ist nicht das erste Trennungsalbum des Jahres. Adam Green hat mit dem erstaunlich erwachsen klingenden «Minor Love» bereits versucht, seinen Beziehungskummer abzutragen. Eine Spur ernsthafter aber geht noch Mark Oliver Everett aka E zu Werke, der sein Album ganz intim mit einem ein wenig archaisch anmutenden Vierspurgerät aufgenommen hat. Entsprechend reduziert ist das stillere Klangbild auf «End Times», das vornehmlich von Akustikgitarre und Piano bestimmt wird. |
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