vimico - netzwerk
||
||
||
||
||
musik news
 
AlbumCharts Deutschland
1
Große Freiheit Große Freiheit
Unheilig Unheilig
2
The Twilight Saga: Eclipse
Various Various
3
Große Freiheit live
Unheilig Unheilig
4
Recovery Recovery
Eminem Eminem
5
Loveparade 2010 - The Love Of Art
Various Various
(23.07.2010)

 

SingleCharts Deutschland
1
Alejandro Alejandro
Lady GaGa Lady GaGa
2
Waka Waka (This Time for Africa)
Shakira feat. Freshlyground
3
Marchin On - Timbo Version
Timbaland & OneRepublic
4
California Gurls
Katy Perry feat. Snoop Dogg Katy Perry feat. Snoop Dogg
5
Stereo Love
Edward Maya & Vika Jigulina
(23.07.2010)

 

hosting by webtropia



CDreviews  
 

Gil Scott-Heron bezwingt seine Dämonen


17.02.2010 18:02

Hamburg - Er gilt als Urvater des afroamerikanischen Raps, Gil Scott-Heron verknüpfte schon Anfang der 70er Jahre Soul mit Poesie und Protest. Seine Stücke waren Vorläufer der Poetry Slams, wütende Attacken gegen Konsumgesellschaft, Ignoranz und Rassismus.


Gil Scott-Heron

Gil Scott-Heron hat noch einiges zu erzählen (Foto: Mischa Richter)

Berühmt wurde Scott-Heron früh mit seinem zornigen Credo «The Revolution Will Not Be Televised» von seinem Debütalbum «Small Talk at 125th and Lenox», das wiederum auf einem Gedichtband basierte, den der hochbegabte Sohn eines Fußballprofis aus Jamaika und einer Bibliothekarin bereits in jungen Jahren veröffentlicht hatte. «A New Black Poet» war auf dem Cover des Albums zu lesen, Scott-Heron verstand sich auch später immer als gesellschaftskritischer Autor, veröffentlichte Romane und Gedichte, mischte sich ein, bezog Stellung.

Nach einer verdammt langen Pause - das letzte Album erschien 1994 - legt dieser furchtlose Grenzgänger zwischen Pop und Poesie jetzt sein Comeback vor - mit dem nur halbstündigen neuen Album «I'm New Here» gelingt Scott-Heron eine künstlerische Wiedergeburt, die man kaum für möglich gehalten hätte. Die letzten Jahre saß Scott-Heron wegen Drogenbesitzes wiederholt im Gefängnis, im berüchtigten New Yorker Knast auf Rikers Island bekam er dann 2006 Besuch von Richard Russell, dem Gründer des britischen Indie-Labels «XL Recordings», der u.a. die White Stripes, M.I.A. oder Vampire Weekend unter Vertrag hat.

 
 
Links zum Thema
Künstler-Informationen zu "Gil Scott-Heron"
CD-Informationen zu "Small Talk at 125th and Lenox"