Sophie Zelmani lässt es regnen04.03.2010 16:03 Hamburg - Eine Stimme, so zerbrechlich wie dünnes Eis: Die schwedische Singer-Songwriterin Sophie Zelmani haucht, flüstert und spricht mehr, als dass sie singt. Und das ist in seiner sanften und zarten Zurückhaltung mehr als betörend. «I'm The Rain» heißt ihr neues einfühlsames, melancholisches und berührendes Album, das sich nahtlos in den filigranen Zelmani-Kosmos einfügt, in dem die Liebenden und Verlassenden, die Traurigen und Leidenden, die Sehnsuchtvollen und Zerbrechlichen sich wiederfinden. Und der Tod schwingt mit: Zelmani, die seit 1994 auf ein eingespieltes und vertrautes Team setzt, hat noch vor den Aufnahmen ihren langjährigen Mix Engineer Pontus Olsson durch Krebs verloren, den sie, wie sie im Booklet schreibt, auf schmerzliche Weise vermisst. «Alles war plötzlich anders, als unser geliebter Tontechniker von uns gegangen war», ließ Zelmani verlauten. «An eine aufwendige Studioproduktion konnte ich nicht mal denken.» |
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