Dee Dee Bridgewater ehrt Billie Holiday07.03.2010 17:03 Hamburg - Hommage-Alben sind en vogue: Rufus Wainwright zollte mit «Rufus Does Judy At Carnegie Hall» der US-Schauspielerin Judy Garland Tribut, seine Schwester Martha Wainwright ehrte erst kürzlich mit einem ganzen Album Edith Piaf. Die großartige Jazz-Sängerin Dee Dee Bridgewater verbeugte sich jetzt vor einer anderen großen Jazz-Sängerin: Billie Holiday, die sie bereits in dem Bühnenstück «Lady Day» verkörpert hatte. «Eleanora Fagan (1915-1959): To Billie With Love From Dee Dee» hat sie ihr Album genannt. Judy Garland, Edith Piaf, Billie Holiday - so unterschiedlich sie auch waren, so verbunden sind sie alle miteinander durch eine tragische Biografie. 44 Jahre alt nur wurde die von Drogen und Alkohol gezeichnete Billie Holiday, die in einem heruntergekommenen Viertel von Baltimore im US-Bundesstaat Maryland heranwuchs. Früh von Vater und Mutter verlassen und von den Großeltern aufgezogen, wird sie von der Cousine häufig misshandelt, von einem Nachbarn missbraucht, landet sie im Gefängnis, im Erziehungsheim und rutscht schließlich in die Prostitution ab. |
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