Josh Rouse entdeckt den Samba10.03.2010 08:03 Berlin Samba, Bossa, Rumba, Mambo nicht unbedingt die Musik, die einem 1972 geborenen Songwriter aus dem verschlafenen US-Staat Nebraska in die Wiege gelegt wurde. Der Gitarrist und Sänger Josh Rouse hat die Verschmelzung seines sensiblen Folkrock-Stils mit süd- und mittelamerikanischen Rhythmen dennoch gewagt. Das Ende Februar erschienene «El Turista» ist eines der schönsten Alben dieses Winters geworden, auch wenn man ihm wegen seines exotischen Charmes und der durchaus hitverdächtigen Melodien eine Veröffentlichung im Sommer gewünscht hätte. Spätestens seit seinen Meisterwerken «1972» (2003) und «Nashville» (2005) gehört Josh Rouse zu den besten amerikanischen Singer-Songwritern. Vor allem mit dem zutiefst melancholischen Songzyklus «Nashville» verarbeitete er eindrucksvoll private und berufliche Abschiede von seiner Ehefrau und dem Leben in der Country-Metropole, die ihm zur Heimat geworden war. Es folgte der Umzug nach Valencia und eine neue Liebesbeziehung zur spanischen Sängerin Paz Suay, die sich in zwei glücksseligen, aber musikalisch eher flachen Alben («Subtítulo» von 2006 und «Country Mouse City House» von 2007) niederschlug. |
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