Pop mit ganz weitem Horizont von Menomena28.07.2010 11:07 Berlin Menomena-Mastermind Brent Knopf will erst gar keinen Kunstverdacht aufkommen lassen. Wir sind eine Popband, und wir schreiben Popsongs, betont der Sänger und Multi-Instrumentalist des Trios aus der US-Indie-Metropole Portland/Oregon. Gleichwohl wird Menomena auch mit dem Ende Juli erschienenen Album «Mines» (City Slang/Universal) wieder oft in die Artrock- oder Progressive-Schublade gepackt. Ihre Songs sind wohl einfach zu vielschichtig, zu raffiniert, zu experimentell, um sie als reine Pop-Band durchgehen zu lassen. Ich möchte als Hörer in jedem Song immer wieder Neues entdecken, sagt Brent Knopf im Interview mit der Deutschen Presseagentur dpa. Und so verfahren er selbst wie auch seine Mitstreiter Danny Seim (Schlagzeug) und Justin Harris (Saxophon, Gitarre, Synthesizer) beim gemeinsamen Komponieren. Das Zusammenschrauben unterschiedlicher Songideen im Studio ist bei drei starken Persönlichkeiten eine komplizierte Sache, räumt Knopf ein, denn Menomena sind eine Demokratie, jeder bringt einen anderen Geschmack und andere Einflüsse mit. |
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