Wir sind Helden: Melancholisch statt frech27.08.2010 07:08 Berlin - So sehnsuchtsvoll klangen die Helden noch nie. Im Titelsong «Bring mich nach Hause» singt Judith Holofernes berührend von dem Wunsch nach einem Freund, der sie heim bringt. Das Piano klingt genauso traurig. «Ich bin schon zu lange hier draußen» klagt die Stimme wehmütig. «Und dort auf der Schwelle will ich verbluten, wenn ich still bin, soll der Regen jede Zelle umfluten» - solch düstere Zeilen hat man von den vier Musikern bislang nicht gehört. Drei Jahre Baby- und Kreativpause haben sich Holofernes, ihr Mann und Schlagzeuger Pola Roy (34), Keyboarder und Gitarrist Jean-Michel Tourette (35) und Bassist Mark Tavassol (36) nach ihrem dritten Album [album=610825]«Soundso»[/album] genommen. Nun melden sie sich mit zwölf neuen Songs zurück - «Bring mich nach Hause» heißt das neue Album. Kaum etwas erinnert an alte Hits wie «Müssen nur wollen», «Denkmal» oder «Gekommen um zu bleiben». |
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