Dylan LeBlanc hat früh gelernt25.08.2010 17:08 Hamburg - Wie hat der Junge das denn gemacht? Legt ein Debütalbum vor, das so klingt, als wäre da ein ganz versierter, erfahrener Singer/Songwriter ans Werk gegangen, um das weite Feld der Americana neu zu beackern. Aber weit gefehlt, Dylan LeBlanc ist gerade mal zwanzig, nur als Anfänger geht der Junge nun wirklich nicht durch, die zwölf ausgefeilten Songs auf «Paupers Field» lassen wirklich aufhorchen. Und sein Vorname verpflichtet ja auch schon. Im Grunde ist Dylan LeBlanc auch schon ein ganz alter Hase im Musikgeschäft. Sein Vater arbeitete als Musiker in den Muscle Shoals Studios in Alabama, wo Leute wie Aretha Franklin oder Willie Nelson ihr Platten aufnahmen. Der junge Dylan schaute schon als Elfjähriger nachmittags regelmäßig vorbei, und lernte so sein Handwerk: «For me it was like going to music college», sagt er über diese Zeit. Mit fünfzehn stellte er seine eigenen Sachen dann dem Publikum vor, tourte von einem winzigen Club zum nächsten, der oft hunderte Kilometer entfernt war - wichtige Lehrjahre on the road, die man ihm anhört. Ein Jungspund klingt anders. |
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