Düsterer Malstrom: Trent Reznor & Atticus Ross03.02.2012 12:02 Berlin - Karen O fordert Robert Plant heraus: Wer dem Led-Zeppelin-Klassiker «Immigrant Song» seine Stimme leiht, der muss gut bei Stimme sein. Kein Problem - wenn das jemand kann, dann die extravagante und ausdrucksstarke Sängerin der Yeah Yeah Yeahs. Die äußerst druckvolle Coverversion leitet den megalomanen Soundtrack von Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Atticus Ross zu David Finchers Film «Verblendung» («The Girl With The Dragon Tattoo») ein, dem Remake nach dem Mega-Bestseller von Stieg Larsson. Das passt. «Wir haben gelacht und geweint und beinahe den Verstand verloren und heraus kam die schönste und verstörendste Musik die wir je gemacht haben», ließ Reznor über die 14 Monate harte Arbeit verlauten. Das Resultat: «The Girl With The Dragon Tattoo» ist ein 3-Stunden-Opus geworden, das dem Hörer einiges abverlangt. Verstörend? Ja. Aber schön? Klingen die Sounds der Oscar-Preisträger Reznor und Ross («The Social Network») doch wie über schmutzigen Asphalt gezogen. |
||||
| ||||
|
||||


